Alt-SPDler für “Linken”: Pikante Wahl-Empfehlung im Vorfeld der OB-Wahl

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OB- Kandidat Kai Boeddinghaus (Die Linke)Kassel.  Im vergangenen Jahr wurde Horst Peter für 50 Jahre Engagement in der SPD ausgezeichnet. Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser würdigte die Verdienste Peters, der viele Jahre Abgeordneter im Deutschen Bundestag war, und überreichte Ehrennadel und Urkunde an den 73-Jährigen.  Zur OB_Wahl am kommenden Sonntag kann die SPD nun nicht mit der Unterstützung ihres Parteimitglieds rechnen. im gegenteil. Als engagiertes Mitglied des „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland“ (BUND) und Mitglied der Bürgerinitiative „Pro Habichtswald“  ruft Horst Peter  in einer Erklärung direkt zur Wahl des Kandidaten der „Linken“, Kai Boeddinghaus, auf.
Der Wortlaut: „Bertram Hilgens Problem ist, die politische Verantwortung für einige der negativen Erfahrungen für die Bürgerbeteiligung. Dadurch ist der Anspruch „Oberbürgermeister für alle“ zu sein nicht glaubwürdig. Deshalb ist für einen wahrscheinlichen zweiten Wahlgang Kai Boeddinghaus der glaubwürdige Gegenkandidat zu Hilgen. Hilgen muss dann seine bisherige Politik in der Auseinandersetzung rechtfertigen und kann Kritik daran nicht mehr aussitzen.”

„Wir wissen, dass die Empfehlung so abzustimmen, wie wir es empfehlen für viele Stammwähler der etablierten Parteien – also auch für uns – eine Herausforderung ist. Aber bedenken wir: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes (nur) mit „Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen“ (Artikel 21 (1) GG) „Alle Staatsgewalt (in der Demokratie) geht (jedoch) vom Volke aus. Sie wird durch Wahlen und Abstimmungen ausgeübt (Artikel 20(2) GG). Insofern ist unsere Erklärung eine Aufforderung zur Wahlteilnahme. ”

Hier die Erklärung der Bürgerinitiative

http://extratip.de/files/2011/03/Erklärung.pdf

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20 Kommentare

  1. Die Wählerinitiative “Pro Habichtswald” ist bei der Wahl gescheitert und ist im Ortsbeirat Bad Wilhelmshöhe nicht mehr vertreten.

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  2. Schade – Horst Peter ist nun leider ganz abgetriftet – der alte Mann der SPD ist leider den Linken und Herrn Boedinghaus auf den Leim gegangen. Glaubwürdig ist weder Horst Peter noch der Linke-OB-Kandidat – zwei, die sich im Besitz der allumfassenden Wahrheit wähnen und damit mit allen Mitteln diese durchzusetzen versuchen.

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  3. Horst Peter hat mal wieder gezeigt, wessen Kind er in Wirklichkeit ist. Mit seiner unverhohlenen Werbung für den Kandidaten einer demokratiefeindlichen Partei wie der durch zahlreiche Metamorphosen aus der SED hervorgegangenen Linken hat er Pro Habichtswald und dem BUND in Kassel einen Bärendenst erwiesen. Das Bedenkliche an dieser Sache ist, dass Herr Peter im Gegensatz zu vielen Wählern der Linken weiß, was er tut.

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    • Langsam dämmert es auch dem letzten, horst peter stand der ddr/sed und dem damit verbundenem unrechtssystem gedanklich schon immer näher als unserer freiheitlich demokratischen grundordnung und seiner spd. wer seine vita verfolgt kann zu keinem anderen ergebnis kommen. wann kramt mal jemand in den stasiunterlagen ?

  4. Die Wählerinitiative “Pro Habichtswald” kandidiert doch auch für den Ortsbeirat Bad Wilhelmshöhe. Wenn man die jetzt ankreuzt, gibt man seine Stimme in Wahrheit den Linken? Der Spitzenkandidat Klaus Lott könnte sich doch hier mal zu Wort melden und das bitte aufklären.

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  5. Diese rote Socke der ehemaligen PDS wird sich über ihre fünf Prozent freuen… Mit dem Ausgang der Wahl haben solche Möchtegernsozialisten hoffentlich nichts zu tun.

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  6. Alles umsonst, wie die Prognosen und Tipps heute in der HNA zeigen. Da hat die Initiative Pro Habichtswald aufs falsche Pferd – Boeddinghaus und die Linken – gesetzt. Das wird ihrer Sache und ihrem Anliegen langfristig schaden, dass sie sich freiwillig für die Linksaußen instrumentalisiert haben. Wer nimmt die jetzt noch ernst?

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  7. Ein unpassender Vergleich ihrerseits.
    Ein Großteil der westlichen Genossen stammt ursprünglich aus der SPD und haben dieser Partei aufgrund der unsozialen Politik unter der Regierung Schröder den Rücken gekehrt.
    Bevor sie jemandem Unwissen vorwerfen sollten sie sich mal mit der Partei DIE LINKE beschäftigen, dann können wir gerne eine Vorurteilsfreie Diskussion führen.

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    • Wer deren Parteiprogramm gelesen und auch verstanden hat für den ist die LINKE keine Alternative mehr.

      Wenn beispielsweise eine Fr. Wagenknecht den Kommunismus zurückhaben will dann ist sie wohl noch nicht im neuen Jahrhundert angekommen…

  8. Eigentlich nur eine logische Konsequenz wenn man bedenkt das Die LINKE. näher an der Sozialdenokratie ist, als die SPD es in den letzten gut 10 Jahren war.

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    • Wenn die LINKE für Sozialdemokratie steht,

      dann ist die NPD ein Adenauer-Fanclub!

      Sie wissen doch nicht, wovon Sie reden…

  9. Ein OB der den Sozialismus zurückhaben will – Den will ich nicht haben. Wenn Herr Böddinghaus parteilos ist, wieso tritt er dann für diese alte DDR-Garde an?

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  10. Die LINKE legt den Zeigefinger in die Wunde.

    Stichwort: Hartz 4- Betrug.

    Die Antikommunismusäuerungen werden langsam langweilig.

    Und im Westen hat sie nichts mit der SED zu tun.

    Durch neue und junge Mitglieder gibt es zudem eine Mischung, die immer weniger mit PDS in Verbindung gebracht werden kann!

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  11. Endlich einer den wir ernst nehmen können

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  12. Kassel braucht keinen Marxismus. Linkspartei nein danke!

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    • Kassel braucht schlaue, smarte Lösungen und pfiffige Menschen, die für sie kämpfen.
      Mit stumpfem Antikommunismus konnten in der Vergangenheit noch Wahlen beeinflußt werden. Die Zeiten sind zum Glück vorbei.

  13. Ist denn schon der 1. April?

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  14. Die “Linke” als der Nachfolgepartei der PDS und SED sollte nicht auch noch unterstützt werden. Der Terror der Stasi und die Mauertoten sollten dafür noch Mahnung genug sein!!

    Wer sich zurücksehnt nach dem Sozialismus und Planwirtschaft, der hat aus der Geschichte nichts gelernt.

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    • Herr Boeddinghaus ist weder Mitglied der Partei die Linke, noch war er Mitglied der Partei PDS, noch der SED. Mir ist auch nicht bekannt, dass er sich für die Stasi oder die sozialistische Planwirtschaft der DDR stark gemacht hätte.
      Die KasselerLinke.ASG ist ein Bündnis von Menschen sehr verschiedener politischer Meinung und Herr Boeddinghaus ist parteiloser Mittelständler. Was soll dieser Kommentar also?

    • Ganz genau. Es hängen noch genug Leute in der LINKEN, die vor zwanzig Jahren die rote Fahne geschwenkt hatten. Allen voran der Gysi.