Keine Gegner

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OB-Kandidaten in der Kasseler Sparkasse: , (v.l.n.r.) Hausherr Ingo Buchholz (Vorstandsvorsitzender Kasseler Sparkasse) begrüßte Bertram Hilgen (SPD), Olaf Petersen (Piraten Partei), Kai Boeddinghaus (Die Linken), Dr. Andreas Jürgens (Die Grünen), Bernd Häfner (Freie Wähler), Ernst Wegener (CDU), Moderator Klaus Krimmel und Claus-Rüdiger Bauer (Vorsitzender AFK). Foto: Soremski

Kassel. Das Ergebnis war mehr als deutlich. „Oberbürgermeister Bertram Hilgen hat bei der Wahl keinen ernstzunehmenden Gegner.“ Die Äußerungen der Besucher der Podiumsdiskussion in der Kasseler Sparkasse waren eindeutig.
Eingeladen hatte der „Arbeitskreis für Kommunalfragen der Wirtschaft“.  Vorsitzender Claus-Rüdiger Bauer konnte zufrieden sein: Über 200 Gäste verfolgten die Diskussionsrunde, geleitet von Moderator Klaus Krimmel.
Und so verkauften sich die Kandidaten:

Bernd Häfner (Freie Wähler): Machte deutlich, dass er seit Jahrzehnten in der Kommunalpolitik tätig ist. Kenntnisreich, aber neue Ideen sind von ihm nicht zu erwarten.
Chance: 5 Prozent

Dr. Andreas Jürgens (Grüne): Schlug sich wacker, zählte insbesondere den CDU-Kandidaten Wegener an. Musste aber selbst ordentlich einstecken, als er den Umbau der Stadt forderte („Mit Eurem „Statt(bau)rat?“). Konnte nicht überzeugen. Herkulesbahn  und Haus der Musik reichen nicht.
Chance: 15 Prozent

Olaf Petersen (Piratenpartei): Gute Kitas, gute Luft und Arbeitsplätze wünscht sich  der Pirat. Urteil der Anwesenden: „Mit dem kann man sicher gut einen Schoppen trinken. Ahnung von Politik hat er keine.“ Wir schließen uns dem Urteil von Moderator Klaus Kimmel an („Chancenlos“).
Chance: 0 Prozent

Kai Böddinghaus (Die Linke): Machte deutlich, warum er im Rathaus so unbequem ist. Rhetorisch gewandter Oppositionspolitiker. Möchte mehr für die Innenstadt tun und eine Bildungsoffensive starten. Für den Wahlkampf zu wenig.
Chance: 5 Prozent

Ernst Wegener (CDU): Trat symphatisch auf wie immer. Zeigte aber schon bei der Diskussion um die Region, dass er neu im Geschäft ist. Sorgte für Unruhe im Saal mit der Idee, die 50er-Jahre-Häuser in der Stadt abzureißen und Kassel zu modernisieren. Möchte den Abzug von Kaufkraft aus Kassel nach Paderborn stoppen.  Die Zuschauer hörten es mit Unglauben („Wer fährt denn nach Paderborn?“). Über die Bundesgartenschau sprach er erst gar nicht mehr.
Chance: 20 Prozent

Bertram Hilgen (SPD):
Trat nicht nur mit dem Oberbürgermeisterbonus an, sondern zeigte sich auf die Minute topfit. Fakten, Fakten, Fakten war sein Motto. Wies immer wieder darauf hin, dass Kassel in seiner Amtszeit massiv Schulden abgebaut und Arbeitsplätze geschaffen hat. Punktete auch mit dem Hinweis, dass Kassel einer der Sieger der demografischen Entwicklung ist. Will die hervorragende Zusammenarbeit mit der Universität weiter ausbauen und setzt voll auf die Karte Kulturstadt Kassel.
Chance: 55 Prozent

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Über Rainer Hahne

Chefredakteur | Extra Tip Werbegesellschaft mbH

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7 Kommentare

  1. Spieglein Spieglein an dr Wand,
    bie uns in Kassel einen jeden Bürjer bekannt.

    Die off däm Bilde sinn zwar de schönsten hier,
    awer dr Hilgen iss tausend mo schönner als Ihr.

    Oh wie gut das niemand weiß,
    ob ich nach dr Wahl im Rathusse Wegener oder Hilgen heiß?

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  2. Das ist sehr gut , ich hoffe das es so klappt bei der Wahl . Für das Kasseler Eishockey wäre es auch gut ;-) )

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  3. Das war doch klar: Unser Oberbürgermeister Bertram Hilgen ist einfach der kompetentere und glaubwürdigere Kandidat, der unsere Stadt voranbringt – sozial – wirtschaftlich – ökologisch!

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  4. Der Beste soll gewinnen. Es sieht so aus, als ob das einträfe. Gut für Kassel.

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  5. Ist auch besser für Kassel, OB Hilgen hat die höhere Kompetenz für Kassel, sei es in Wirschaftsfragen, Soziales oder Menschlichkeit. Natürlich kann man in Soziales noch viel mehr tun, allerdings fehlt das Geld.

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  6. Schön, dass der Extra Tip über solche Veranstaltungen berichtet. Die HNA hat ja die Berichterstattung weitgehend eingestellt. Man erfährt dort fast nichts über die Kandidaten und ihre inhaltlichen Positionen.

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